Sonntag, 31. Januar 2021

31.01.2021- Seuchen

Seuchen fallen nicht vom Himmel, sie kommen aus Keimen – vor 500 Jahren revolutionierte ein brillanter Italiener die Medizin

Girolamo Fracastoro untersuchte Kometen und Fossilien. Vor allem aber versuchte er zu verstehen, wie sich Krankheiten verbreiten. Als Erster propagierte er dabei eine mutige neue Theorie. … NZZ

 Girolamo Fracastoro (um 1477–1553) hat mit dem Werk «De contagione» einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis von übertragbaren Krankheiten geleistet.

 

Samstag, 30. Januar 2021

30.01.2021 - Morde

 Sozialistische Diktaturen ähneln sich in ihren politischen und auch anderen Morden

Adolf Hitler, „Führer der NSDAP“,und Ernst Röhm, SA-Führer, waren enge Freunde - Röhm war einstiger Du-Freund… trotzdem ließ Hitler 1934 Röhm ermorden. Zusammen mit SS und Wehrmacht und konservativen Beamtenelite. Ermordet die national-Sozialisten Röhm und Strasser und andere.

Kommunistische Sowjetunion: nach deren Sieg 1917 wandte sich die russische Revolution gegen Trotzki – und zwar in Gestalt von Josef Stalin, dem Generalsekretär der KPdSU. Mit seiner Kombination aus absoluter Rücksichtslosigkeit (über die Trotzki allerdings ebenso verfügte) und geschicktem Spiel mit Loyalität wie Angst schaffte er es, die Männer aus dem einst engsten Kreis um den 1924 verstorbenen Revolutionsführer Lenin von der Macht zu verdrängen – erst aus ihren Positionen in Regierung und Partei, dann aus der Partei selbst, anschließend in die Verbannung und ins Exil  in Mexiko, wie im Falle Trotzkis. Dort wurde Trotzki von einem spanischen Kommunisten ermordet.

Das ist heute noch eine sehr bewährte Methode der kommunistische Staaten, ihre Gegner zu ermorden.

 

 

 

 

 

 

Freitag, 29. Januar 2021

29.01.2021 - Macher

Massentests und Impfchaos:

Die Coronakrise legt die Schwachstellen des Staates offen

Politiker inszenieren sich in der Pandemie als Macher. Die eigentliche Last aber tragen Bürger und Unternehmen. Die Krise legt die Probleme des Staates offen, der zwischen Selbstüberschätzung und Trägheit schwankt.

In der Krise schlägt die Stunde der Exekutive. Diesen Satz ziehen Politiker gerne heran, wenn sie die beispiellosen Freiheitsbeschränkungen der letzten Monate rechtfertigen wollen. Doch die Phrase ist nur zutreffend, wenn man den Staat ausschliesslich als eine Zwangsanstalt definiert. Er befiehlt, untersagt, verbietet und verweigert – und die Gesellschaft gehorcht. In dieser Hinsicht hat die Exekutive in Deutschland wie in der Schweiz tatsächlich ganze Arbeit geleistet. Wir wissen jetzt, dass sich nicht nur Viren exponentiell vermehren können, sondern auch Vorschriften.

Doch der Staat sollte mehr sein als eine Zwangsanstalt. Er sollte selbst einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten, der über Finanzhilfen hinausgeht – zumal diese «Geschenke» eines Tages von den Beschenkten in Form höherer Steuern selbst bezahlt werden müssen. Der moderne Staat ist nicht nur Obrigkeit, er muss auch zuverlässig Leistungen erbringen. Genau daran hapert es aber. ... NZZ

Donnerstag, 28. Januar 2021

28.01.2021 - Kaffeesatz-Journalismus

 Henryk M. Broder

Die Bürokratie erlebt ihre Brunftzeit

Alles in mir rebelliert, wenn ich nur das Wort Corona höre. Die Atemwege, der Magen und vor allem die Galle. Ich bekomme keine Luft, das letzte Nachtmahl bahnt sich wieder den Weg nach oben, und das Weiße in meinen Augäpfeln färbt sich gelb ein. Am schlimmsten wird es, wenn ich einen der Bauchredner der Kanzlerin, Wirtschaftsminister Altmaier oder Kanzleramtschef Braun, im Fernsehen erlebe, was praktisch jeden Tag, manchmal auch mehrmals täglich passiert, weil es der Job der beiden ist, alles, was die Kanzlerin tut oder unterlässt, zu einem Erfolg zu verklären.

Die Regierung arbeite Tag und Nacht zum Wohle der Menschen, und wenn es mal irgendwo hakt oder ruckelt, dann nur deswegen, weil die Bürger die Regeln nicht ernst nehmen, das Abstandsgebot in überfüllten Bussen und Bahnen missachten, die Maskenpflicht im Freien ignorieren oder wilde Partys mit den Nachbarn feiern. Im Gegensatz zu der Bevölkerung mache die Regierung alles richtig, es gebe keinen Grund, ihr Versagen vorzuwerfen, das sei falsch und unfair.

Zuletzt habe ich Staatsminister Braun bei „Anne Will“ gesehen. Als Erstes fiel mir auf, wie ordentlich frisiert er war. Rund um die Ohren lag eine haarfreie Zone, im Nacken war nicht einmal der Ansatz eines Flaums zu erkennen. Sieht so ein Mann aus, der seit über vier Wochen nicht mehr beim Friseur war? Hat er ein paar Reserveaugen im Hinterkopf, schneidet er sich die Haare selber, oder gibt es eine Ausnahmeregelung für wichtige Funktionsträger?

Wie die Weinkönigin von Traben-Trarbach

Auch die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, die per Video zugeschaltet war, sah aus, als käme sie gerade von einer längeren Sitzung beim Figaro ihres Vertrauens. Es muss Stunden gedauert haben, sie dermaßen aufzuhübschen, dass sie auch an einem der rheinland-pfälzischen Wettbewerbe zur Weinkönigin von Traben-Trarbach oder Meckenheim hätten teilnehmen können, wären sie nicht alle coronahalber abgesagt worden.

Solche Petitessen treiben mich in eine Raserei, die ich nur mühsam unterdrücken kann. Offenbar gilt in Deutschland wieder die Regel: „Quod licet Iovi, non licet bovi“, eine römische Weisheit, die auch in der DDR praktiziert wurde, wo sich das einfache Volk langweilige DEFA-Filme ansehen musste, während die Angehörigen des Zentralkomitees und anderer Parteiorgane Zugang zu Russ-Meyer-Videos hatten.

Auch der neue deutsche Alltag wird immer absurder. Blumenläden zum Beispiel dürfen nicht öffnen, aber jede EDEKA-Filiale darf Blumen verkaufen, und viele tun es auch. Sollte es jemals ein Ende des Lockdowns geben, was ich bezweifle, werden die großen systemrelevanten Supermärkte die kleinen Konkurrenten vom Markt gefegt haben. Da hilft auch kein Jammern und kein Klagen über die „Verödung“ der Innenstädte und keine „Paketsteuer“ auf Einkäufe im Internet.

Mein Reparaturschneider, der auch eine Reinigung betreibt, erzählte mir, er dürfe weiterhin Hosen, Jacken und Röcke annehmen – aber nur zum Reinigen, nicht zum Reparieren. „Wo liegt der Unterschied?“, fragte er mich. Ich konnte ihm keine Antwort geben.

Kaffeesatz-Journalismus im Dienst staatlicher Propaganda

Ich würde gerne wissen, wer sich alle diese Regelungen ausdenkt, wie viele hundert oder tausend Beamte damit beschäftigt sind, Listen aufzustellen, was erlaubt und was verboten ist und welche Ausnahmen wann gelten. Derzeit darf nicht einmal unsere Lola zum Hundefriseur, obwohl Haustiere nicht als Corona-Verbreiter gelten. Die Bürokratie erlebt ihre Brunftzeit.

Eine innere Stimme sagt mir, dass nicht nur die Pandemie, sondern auch der Kampf gegen sie aus dem Ruder gelaufen ist. Wie kommt z.B. eine Meldung zustande, die am Montagabend in den „Tagesthemen“ verlesen wurde?

„Während der deutschlandweiten Corona-Impfungen könnte es massive Störversuche geben, so die Befürchtung des Innenministeriums. Zwar gebe es noch keine konkreten Hinweise auf Störaktionen, so die Bundesregierung, es bestehe jedoch eine, so wörtlich, abstrakte Gefährdung für Pharma-Unternehmen, Impfzentren, Transporte und Lagerstätten. Im Inland gehe sie von Impfgegnern, Corona-Skeptikern und Verschwörungstheoretikern aus. Hinzu komme das Risiko von Spionage- und Sabotage-Versuchen ausländischer Geheimdienste.“

Das ist Kaffeesatz-Journalismus im Dienst staatlicher Propaganda. Zwar gebe es noch keine Hinweise auf Störaktionen, aber doch eine Gefährdung, die so hochgradig abstrakt ist, dass nicht einmal gesagt wird, worauf diese Einschätzung beruht. Auch in der DDR, der polit-pädagogischen Heimat der jetzigen Bundeskanzlerin, herrschte allzeit eine abstrakte Gefährdungslage, nur dass sie nicht von Impfgegnern, Corona-Skeptikern und Verschwörungstheoretikern ausging, sondern von „Faschisten“, „Imperialisten“ und anderen „feindlich-negativen Kräften“, die eine Gefahr für den Bestand der DDR darstellten.

Die Zeiten ändern sich, die Tradition lebt weiter.

Henryk M. Broder (Zürcher Weltwoche)

 

Dienstag, 26. Januar 2021

27.01.2021 - Deutsch-Jüdisch

 Bedeutende Denkerinnen und Denker des 21. Jahrhunderts: C.K.

Bei der Feier zum 76. Jahrestag des Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee sagte die Holocaust-Überlebende und Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München, Charlotte Knobloch, u.a. diese Sätze: Verehrte Damen und Herren, ich stehe vor Ihnen als Mutter, Großmutter, Urgroßmutter, Münchnerin, Bayerin, Deutsche, stolze Deutsche, Europäerin, Jüdin, als Mensch... Ich bitte Sie: Passen Sie auf auf unser Land. Diese Worte richte ich explizit nicht an die ganz rechte Seite des Plenums. Ich kann nicht so tun, als kümmerte es mich nicht, dass Sie hier sitzen. Ich spreche Sie nicht pauschal an. Vielleicht ist die Eine oder der Andere noch bereit zu erkennen, an welche Tradition da angeknüpft wird. Zu den Übrigen in Ihrer Bewegung: Sie werden weiter für Ihr Deutschland kämpfen - und wir werden weiter für unser Deutschland kämpfen. Ich sage Ihnen: Sie haben Ihren Kampf vor 76 Jahren verloren.

Yeap! Eine schlimmere Verharmlosung derjenigen, die vor 76 Jahren „ihren Kampf“ verloren haben, hat es lange nicht mehr gegeben, schon gar nicht im Hohen Haus des deutschen Volkes. Wenn die heutige AfD eine Wiedergeburt der NSDAP ist, dann war die NSDAP ein recht harmloser Haufen. Weder das Alter noch ein schweres Trauma rechtfertigen eine solche Entgleisung.

Dass im Plenum des Bundestages die Vertreter einer Partei sitzen, die ihren Kampf erst 1989 verloren hat, die Israel dämonisiert, zum Kampf für die Befreiung Palästinas von der zionistischen Okkupation aufgerufen und Terroristen gefördert hat, die ihrerseits gestandene Judenhasser waren, das alles hat Frau Knobloch, die von ihren Freunden zärtlich „Tante Charly“ gerufen wird, nicht gestört. Auch nicht, dass unter allen Gefahren, denen Juden heute ausgesetzt sind, die bedrohlichste nicht mal erwähnt wurde: die iranische A-Bombe. Wäre ja unhöflich, daran zu erinnern, wo doch der Erste Mann im Staate, der den Ayatollahs zum Jahrestag ihrer Revolution gratuliert hat, gleich neben Frau Knobloch Platz genommen hatte.

Wie nennt man so etwas? Selektive Wahrnehnung? Nein. Taktische Empörung. Nie war die deutsch-jüdische Symbiose so authentisch wie heute. ...

Henryk M. Broder

Montag, 25. Januar 2021

26.01.2021 - Hinrichtungen

Braune und rote Mörder

Nach 1945 habe die Alliierten verbrecherische Nazis vor Gericht gestellt - und teilweise mit dem Tod hingerichtet… die deutschen Gerichte waren damit nicht beschäftigt … verbrecherische Nazis hinzurichten.
Siehe Bild: „Die Entwickler und Lieferanten des tödlichen Gases wurden zur Rechenschaft gezogen. Das britische Militärgericht verhandelte im März 1946 gegen Bruno Tesch (†55), Inhaber der Testa, und seinen Geschäftsführer Karl Weinbacher (†47). Beide wurden zum Tode verurteilt. Es folgten Gnadengesuche von Testa-Angestellten und Familienangehörigen. Doch für das Gericht stand fest: Tesch und Weinbacher wussten, wozu das Zyklon B verwendet wurde – zur systematischen Vergasung von Juden, Sinti und Roma, Schwule, Kriegsgefangenen.
Tesch und Weinbacher wurden am 16. Mai 1946 im Zuchthaus Hameln erhängt. Am Meßberghof erinnert heute eine Gedenktafel an ihr teuflisches Geschäft mit dem Tod.“
Mich fragte neulich ein junger Mann, warum die mörderischen Verbrecher der zweiten deutsche Diktatur, die kommunistische DDR, nicht auch hingerichtet wurden? Sie haben ja viele unschuldige Menschen getötet? Die Stasi- und die SED-Mörder beziehen Renten vom demokratischen Staat und laufen frei herum ... und lügen jeden aufs Neue ihre Taten … eben … Kommunisten …

Sonntag, 24. Januar 2021

24.01.2021 - Jünger

Das Attentat

"Sie schmiedeten den Massen das neue, fürchterliche Joch. Die Technik unterstützte sie dabei auf eine Weise, die auch die kühnsten Träume der alten Tyrannen übertraf. Die alten Mittel kehrten mit neuen Namen wieder - die Folter, die Leibeigenschaft, die Sklaverei. Enttäuschung und Verzweiflung breiteten sich aus, ein tiefer Ekel an allen Phrasen und Winkelzügen der Politik. Das war der Punkt, an dem der Geist sich zu den Kulten zurückwandte, an dem die Sekten blühten und man sich in kleinen Kreisen und Eliten den schönen Künsten, der Überlieferung und den Genüssen widmete."
 
Ernst Jünger, Heliopolis. Das Attentat

Freitag, 22. Januar 2021

23.01.2021 - Kommando

»Der autoritäre Deutsche findet in der Pandemie zu sich selbst. An die Stelle des Vorschlags tritt das Kommando, an die Stelle des Arguments der Befehl« J.F.

Donnerstag, 21. Januar 2021

22.01.2021 - Verbote

Die Grünen argumentieren wie einst Kirchen oder Fürsten ... oder andere Diktaturen - sie wollen in ihrer Ideologie nur VERBIETEN.

Um den Himmel auf Erden zu schaffen. Wie die Kommunisten auch ...

Verboten sollen deshalb Einfamilien-Häuser.

Verboten sollen auch Fleisch - Schweine und Rind,

etc. JDU

31.12.2021 - Pandemie

Deutschland & Corona „Einschleppung nach Deutschland äußerst unwahrscheinlich“ – Kopflos in die Krise (WELT)   Das Gesundheitsmini...