Sonntag, 29. August 2021
30.08.2021 - TV-Serie
Samstag, 28. August 2021
28.08.2021- Migration
Nargess Eskandari-Grünberg,
Die Grünen
“Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen
Sie woanders hinziehen.“
Freitag, 27. August 2021
27.08.2021 - Lebensstandard
Verachten uns innerlich
Was die Ortskräfte angeht, so habe ich einen anderen Zugang als der, der üblicherweise in den Medien verbreitet wird“, schreibt Oberst a.D. Thomas Sarholz in einem am Donnerstag erschienen Leserbrief in der „FAZ“.
„Dass gerade diese Ortskräfte jetzt sämtlich zu uns kommen wollen, überrascht mich nicht; hatten sie doch einen recht genauen Einblick über unseren Lebensstandard erlangt“, schreibt Sarholz weiter.
Am Ende seines Briefes kommt der Oberst dann zu dem Schluss: „Innerlich verachten uns diese Menschen, was sie aus nachzuvollziehenden Gründen natürlich nie zugeben werden. Sie wollen ja etwas erreichen: den Wohlstandsmagneten Deutschland.“ Es mag Ausnahmen geben, räumt er immerhin ein. Doch: „Mir sind sie nicht begegnet.“
Sarholz war nach eigenen Angaben 2005/2006 Kommandant von Camp Warehouse bei Kabul, einer großen Militärbasis mit mehr als 2.000 Soldaten aus vielen Nationen. ... TAGESSPIEGEL
Donnerstag, 26. August 2021
26.08.2021 - Merkels Krieg
DER ANDERE BLICK
Afghanistan war Merkels Krieg – und sie hat ihn verloren
Niemand hat den Afghanistan-Krieg so lange begleitet wie Angela Merkel. Spuren hinterliess sie dabei nicht. Dem Einsatz und der Bundeswehr begegnete sie mit professioneller Gleichgültigkeit. War der erste deutsche Krieg seit 1945 die Opfer wert? ... NZZ
25.08.2021 - Pfuel-Brief
Die Freunde und Soldaten-Kameraden Heinrich von Kleist (ledig) und Ernst
von Pfuel (verheiratet, 6 Kinder) hatten Schwierigkeiten in ihrem engen
Verhältnis ... deshalb dieser Kleist-Brief ... ein Bettelbrief ...
lieber Nico ... ein schöner Brief von einem jungen Mann zu einem anderen
jungen Mann ...
An Herrn Ernst von Pfuel, ehemals Lieutenant im Regiment Sr. Majestät des Königs, Hochwohlgeb. zu Potsdam.
Du
übst, du guter, lieber Junge, mit Deiner Beredsamkeit eine wunderliche
Gewalt über mein Herz aus, und ob ich Dir gleich die ganze Einsicht in
meinen Zustand selber gegeben habe, so rückst Du mir doch zuweilen mein
Bild so nahe vor die Seele, daß ich darüber, wie vor der neuesten
Erscheinung von der Welt, zusammenfahre.
Ich werde jener
feierlichen Nacht niemals vergessen, da Du mich in dem schlechtesten
Loche von Frankreich auf eine wahrhaft erhabene Art, beinahe wie der
Erzengel seinen gefallnen Bruder in der Messiade, ausgescholten hast.
Warum kann ich Dich nicht mehr als meinen Meister verehren, o Du, den
ich immer noch über alles liebe? – Wie flogen wir vor einem Jahre
einander, in Dresden, in die Arme!
Wie öffnete sich die Welt
unermeßlich, gleich einer Rennbahn, vor unsern in der Begierde des
Wettkampfs erzitternden Gemütern! Und nun liegen wir, übereinander
gestürzt, mit unsern Blicken den Lauf zum Ziele vollendend, das uns nie
so glänzend erschien, als jetzt, im Staube unsres Sturzes eingehüllt!
Mein, mein ist die Schuld, ich habe Dich verwickelt, ach, ich kann Dir
dies nicht so sagen, wie ich es empfinde. –
Was soll ich,
liebster Pfuël, mit allen diesen Tränen anfangen? Ich möchte mir, zum
Zeitvertreib, wie jener nackte König Richard, mit ihrem minutenweisen
Falle eine Gruft aushöhlen, mich und Dich und unsern unendlichen Schmerz
darin zu versenken. So umarmen wir uns nicht wieder! So nicht, wenn wir
einst, von unserm Sturze erholt, denn wovon heilte der Mensch nicht!
einander, auf Krücken, wieder begegnen.
Damals liebten wir
ineinander das Höchste in der Menschheit; denn wir liebten die ganze
Ausbildung unsrer Naturen, ach! in ein paar glücklichen Anlagen, die
sich eben entwickelten. Wir empfanden, ich wenigstens, den lieblichen
Enthusiasmus der Freundschaft! Du stelltest das Zeitalter der Griechen
in meinem Herzen wieder her, ich hätte bei Dir schlafen können, Du
lieber Junge; so umarmte Dich meine ganze Seele! Ich habe Deinen schönen
Leib oft, wenn Du in Thun vor meinen Augen in den See stiegest, mit
wahrhaft mädchenhaften Gefühlen betrachtet.
Er könnte wirklich
einem Künstler zur Studie dienen. Ich hätte, wenn ich einer gewesen
wäre, vielleicht die Idee eines Gottes durch ihn empfangen. Dein
kleiner, krauser Kopf, einem feisten Halse aufgesetzt, zwei breite
Schultern, ein nerviger Leib, das Ganze ein musterhaftes Bild der
Stärke, als ob Du dem schönsten jungen Stier, der jemals dem Zeus
geblutet, nachgebildet wärest. Mir ist die ganze Gesetzgebung des
Lykurgus, und sein Begriff von der Liebe der Jünglinge, durch die
Empfindung, die Du mir geweckt hast, klar geworden.
Komm zu mir!
Höre, ich will Dir was sagen. Ich habe mir diesen Altenstein lieb
gewonnen, mir sind die Abfassung einiger Reskripte übertragen worden,
ich zweifle nicht mehr, daß ich die ganze Probe, nach jeder vernünftigen
Erwartung bestehen werde. Ich kann ein Differentiale finden, und einen
Vers machen; sind das nicht die beiden Enden der menschlichen Fähigkeit?
Man wird mich gewiß, und bald, und mit Gehalt anstellen, geh mit mir
nach Anspach, und laß uns der süßen Freundschaft genießen. Laß mich mit
allen diesen Kämpfen etwas erworben haben, das mir das Leben wenigstens
erträglich macht.
Du hast in Leipzig mit mir geteilt, oder hast
es doch gewollt, welches gleichviel ist; nimm von mir ein Gleiches an!
Ich heirate niemals, sei Du die Frau mir, die Kinder, und die Enkel! Geh
nicht weiter auf dem Wege, den du betreten hast. Wirf Dich dem
Schicksal nicht unter die Füße, es ist ungroßmütig, und zertritt Dich.
Laß es an einem Opfer genug sein. Erhalte Dir die Ruinen Deiner Seele,
sie sollen uns ewig mit Lust an die romantische Zeit unsres Lebens
erinnern. Und wenn Dich einst ein guter Krieg ins Schlachtfeld ruft,
Deiner Heimat, so geh, man wird Deinen Wert empfinden, wenn die Not
drängt. –
Nimm meinen Vorschlag an. Wenn Du dies nicht tust, so
fühl ich, daß mich niemand auf der Welt liebt. Ich möchte Dir noch mehr
sagen, aber es taugt nicht für das Briefformat. Adieu. Mündlich ein
mehreres.
Heinrich v. Kleist.
Berlin, den 7. Januar 1805
Dienstag, 24. August 2021
24.08.2021 - Minderheit
Stefanie von Berg, Die Grünen
„Es ist gut so, dass wir Deutsche bald in der Minderheit sind.“
23.08.2021 - Abschiebung
Bause, Margarete, Die Grünen
(MdL)
„Nur weil jemand vergewaltigt, beraubt oder hoch kriminell ist, ist das kein
Grund zur Abschiebung. Wir sollten uns stattdessen seiner annehmen und ihn
akzeptieren, wie er ist. Es gibt Menschenrechte."
Sonntag, 22. August 2021
22.08.2021 - Abschied nehmen
Cigdem Akkaya, Die Grünen
Stellvertretende Direktorin des Essener Zentrums für Türkei
„Die Leute werden endlich Abschied nehmen von der Illusion, Deutschland gehöre
den Deutschen.“
31.12.2021 - Pandemie
Deutschland & Corona „Einschleppung nach Deutschland äußerst unwahrscheinlich“ – Kopflos in die Krise (WELT) Das Gesundheitsmini...
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Rote "Stimme" ??? Kommunistische Lügen von Ulbrichts Enkel der Linke in der Heilbronner Stimme (Seite 11, 05.01.2021) ... Leserbri...