NZZ fragte Russen
In Russlands junger Generation gärt es viel stärker als unter älteren Mitbürgern. Sieben junge Russinnen und Russen erzählen der NZZ über ihre Hoffnungen und Befürchtungen. Ist das Durchschnitt von Russen? Journalisten interviewen Menschen - allüberall, die in ihrem Niveau sind. Menschen mit Abitur und Studium. Hätte die NZZ in Deutschland gefragt, dann würden die befragten jungen Deutsche alle „grün“ wählen. Die von der NZZ befragten Russen:
Mischa (23), Marketingfachmann.
Marusja Pawlowa (21), Dramaturgiestudentin.
Mira (20), Sprachstudentin.
Nikolai (20), Informatikstudent.
Martin (22), angehender Bühnenbildner.
Anna (27), Historikerin und Französischlehrerin.
Danja (22), Theologiestudent und Bürgerrechtler.
Die Verhaftung des russischen Oppositionspolitikers Alexei Nawalny hat die landesweit heftigsten Strassenkundgebungen seit Jahren ausgelöst. Dem Aufruf zum Protest sind auffallend viele Russinnen und Russen gefolgt, die nach eigener Aussage zum ersten Mal in ihrem Leben an einer Demonstration teilnahmen. Laut einer soziologischen Untersuchung waren bei der ersten grossen Kundgebung Ende Januar in Moskau zwei Drittel der Teilnehmer jünger als 36 Jahre. Das Durchschnittsalter war mit 31 Jahren ungewöhnlich tief.
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