Papst-Attitüde
Dietmar Bartsch, Veteran der Linkspartei, trägt die Kritik an Merkel an diesem Vormittag mit den interessantesten Formulierungen vor. Nicht alles sei gut gelaufen in der Bekämpfung der Pandemie, sagte der Linken-Fraktionschef in Anspielung auf einen Merkel-Satz in einem Interview, sie sehe im Großen und Ganzen keine Fehler. Merkel selbst habe es versäumt, das Land im Sommer und Herbst auf einen „Corona-Winter“ vorzubereiten. Deutschland sei vom Pandemie-Weltmeister im Frühjahr in den Impfkeller Europas abgestiegen. Auch einer Bundeskanzlerin stehe ein gewisses Maß an Selbstkritik gut zu Gesicht, fährt der Linken-Politiker fort. Der protestantischen Pfarrerstochter wirft Bartsch dann eine Haltung vor, die zur anderen großen Kirche gehört. „Die Papst-Attitüde der Unfehlbarkeit ist unangebracht.“ FAZ
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