Kirche: 2000 Jahre Hass auf Schwule
„ (…) Zudem verwundert die Fokussierung auf Sexualität – das entspringt der Tabuzone früherer verklemmter Zeiten. Die Homophobie, die aus einzelnen Bibelstellen spricht, kann nicht alleine ausschlaggebend sein. Zu einer ordentlichen Hermeneutik gehören zeitkritische Exegese und die Erkenntnisse der modernen Kulturanthropologie und Psychologie, die Erkenntnisse zur individuellen Identitätsbildung. Das alles wird in zeitgemäßen theologischen Debatten thematisiert – findet aber erstaunlicherweise keinen Niederschlag in diesem antik anmutenden (Vatikan-)Schreiben. Theologen empfinden es als Ansammlung dürftiger Totschlagargumente, um den diskutierfreudigen Katholiken mit ihrem Synodalen Weg einen Schuss vor den Bug zu geben.
Das ist bitter, denn die Kirche braucht die Debatte – und die Gesellschaft braucht die Akzeptanz der Kirche. Es kommt hinzu, dass sich homophobe Autokraten in anderen Teilen der Welt, die Schwule und Lesben unterdrücken, implizit bestätigt fühlen können. (…)“ FAZ
Nein ... die Kirche braucht nicht die Debatte um Schwulen-Segen. Die Kirche hat starke Tradition. Und die Gesellschaft benötigt die Akzeptanz der Kirche nicht. Siehe der Millionen Austritte aus der beiden Kirchen. Die Kirchen müssen überhaupt nicht an den modischen Melodien tanzen, die von weltlichen Musikern den Ton angeben ... nach dem Motto: wo es Geiglein kratzt und das Wein-Brünnlein fliesst. Die Kirche sollten sich an den Jesus-Worten richten ... das heißt, die Kirche sollte sich bekümmern ... um die Armen, die Alten, die Kranken, die am Leben leiden, oder an ihrem Sex leiden.
Die Kirchen müssen arm sein ... um von den Christen-Gemeinden durch deren Spenden und menschlichen Haltungen wieder eine reiche Kirche wird .
Wenn Priester oder gar Bischöfe nur „Sex“ im Kirchen-Schaufenster ausstellen, dann darf die Kirche sich nicht wundern, wenn Sex-Kundschaft kommt - die mit dem Christentum nichts am Hut hat. Eine christliche Kirche sollte kein Puff sein ... das ist eine schlechte und vor allem eine von der Sünde befrachteten Kirchen-Tradition. Siehe Benedikt XVI.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen