Mörder-Religion?
Abdullah Al Haj Hasan reiste im Oktober 2015 als unbegleiteter Minderjähriger ein, stellte im Mai 2016 seinen Asylantrag, bekam Flüchtlingsstatus. Bereits im Asylheim warb er Gefolgsleute für den ISIS an! Und bedrohte Andersgläubige. Einem Flüchtling christlichen Glaubens schrieb er: „Ich schlachte dich heute. Du hast eine große Klappe und ich werde deine Zunge abschneiden, du Christ.“ ...
Freitag fiel das Urteil gegen ISIS-Terrorist Abdullah al Haj Hasan (21). Das Gericht verurteilte ihn wegen Mordes, versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung zu lebenslanger Haft. Der Staatsschutzsenat sieht zudem eine besondere Schwere der Schuld.
Das Gericht folgte damit der Forderung von Bundesanwalt Marcel Croissant (44). „Der Angeklagte handelte aus radikalislamistischen und homophoben Motiven. Es war ein Angriff auf uns alle, weil es ein Angriff auf unsere Werte und unser Zusammenleben war“, sagte er in seinem Plädoyer.
Laut Anklage hatte der 21-Jährige seit Jahren einen Anschlag in Deutschland geplant, das aber wegen einer Inhaftierung nicht umsetzen können. Das Paar war für ihn „Repräsentanten einer vom ihm als „ungläubig“ abgelehnten freiheitlichen und offenen Gesellschaftsordnung“. Der Angeklagte habe die Männer für die aus seiner Sicht „schwere Sünde“ mit dem Tode bestrafen wollen.
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