Klar, die linken und rechten Deutschen haben es noch nicht verstanden, dass ihr Land keine Großmacht ist - obwohl die Grünen/Sozialisten/Linke/etc. immer nach dem grauenvollen Motto laut brüllen: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.
Hitlers Nazi-Ideologie ist tot - Tucholsky sagte mal klug und richtig, der Deutsche als Primus ist für andere Länder einfach widerlich, ablehnend und verachtenswert ...
dieser KT-Gedanke heute in der „Welt“...
WASHINGTON POST-JOURNALIST
„Die Deutschen vergleichen sich immer noch gern mit Großmächten
Warum interessieren sich die Deutschen eigentlich so sehr für Amerika und deutlich weniger für ihre direkten Nachbarländer? US-Journalist Christian Caryl hat eine Erklärung dafür. Ein Gespräch über Klischees, Rassismus – und die Zukunft der Demokratie.
Christian Caryl gehört zu den Redakteuren für die Meinungsseiten der „Washington Post“. Er ist in Texas geboren und aufgewachsen, hat 13 Jahre als Übersetzer und freier Journalist in Deutschland gelebt und spricht fließend Deutsch und Russisch.
WELT: Herr Caryl, viele Deutsche haben starke Ansichten über die Vereinigten Staaten. Viel weniger Deutsche haben ähnlich starke Ansichten über Polen oder Frankreich – dabei sind das Nachbarländer. Woher kommt Ihrer Meinung nach diese übertriebene Aufmerksamkeit für Amerika?
Christian Caryl: Ich glaube, es hängt damit zusammen, dass die Deutschen – auch wenn sie im weltpolitischen Sinne etwas bescheidener geworden sind – immer noch sehr viel von sich halten. Sie halten sich für ein sehr bedeutendes Volk, ein Kulturvolk. Zu Recht, es ist ein hochwichtiges Land. Und sie vergleichen sich immer noch gern mit den Großmächten...
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