Samstag, 17. Juli 2021

16.07.2021 - Code Napoléon

Bewunderung für Napoleon 

Napoleon Bo­na­par­te, 1769-1821
 

Schwul ist keine Ideologie, sondern ein Naturereignis
„Es ist falsch und enttäuschend, dass die Regenbogenbeleuchtung der Allianz-Arena verboten wurde.“  Paul Ziemiak, CDU-Generalsekretär
„Schade, dass die Münchner Arena nicht in Regenbogenfarben leuchten darf. Das wäre ein sehr gutes Zeichen für Toleranz und Freiheit gewesen.“
 

Markus Söder, CSU-Ministerpräsident ... Oh Gott, das ist ein widerliches Politik-Heucheln - von Kommunisten zu Christen.
 

Den deutschen Paragraf 175 für schwule Männer haben die Nazis nochmals verschärft (für die  Lesben gab es keinen Paragraph).
Die Nazis haben zusammen mit den Konservativen, Wirtschaft, Militär, Kirchen, etc. verändert ... und mit dem Beifall der ehemaligen Sozi- und Kommunisten-Wählern im neuen und braunen Deutschland.
Hitler und seine Volksgenossen ließen 1934 die SA-Spitze um den schwulen SA-Chef Ernst Röhm erschießen ... in der „Nacht der langen Messer“.
 

Röhm hatte seine Homosexualität nie versteckt - aber die sozialdemokratischen und kommunistischen Medien hetzten bis 1933 über den schwulen Röhm. Tucholsky verdammt diese sozialistische Heuchelei.
 

Die Kommunisten in Moskau waren sogar sauer auf die deutschen und „schwulen Nationalsozialisten“ - und ließ die deutschen Nazis nur noch  als Faschisten (die es nur in Italien gab) gelten ... und verboten in der Sowjetunion nach 1933 die Homosexualität zwischen Männern - bis 1989.
 

Nach 1945 hatten die „demokratischen“  Parteien in Deutschland den von den Nazis verschärften Schwulen-Paragraph 175 beibehalten - 1969 wurde der Paragraphen 175 leicht und angepasster verändert - auf Druck der FDP.
 

Erst die liberal-konservative Koalition unter Helmut Kohl ließ den 175er streichen.
 

Die SPD-Kanzler Willy Brandt und Helmut Schmidt waren der Ansicht, dass ihre Sozi-Partei und das deutsche Volk  noch nicht reif genug für ein Streichen des Schwulen-Paragraphen.  Und Sozi-Regierungen  ließen schwule Männer als Kriminelle jagen, vor Gericht stellen, verurteilen und ins Zuchthaus sperren.
 

Gerade die Parteien SPD, CDU, CSU, SED (Kommunisten) lügen über ihre inhumane Historie heutzutage jeden Tag in Deutschland … und stellen/lügen sich als Beschützer der schwulen Männer dar. 
Das waren die Politiker nie … sie sind und waren nur üble Heuchler … und die Moskau-Kommunisten waren nur verbrecherische Genossen - mit ihren Pistolen und in ihren Gulags. Wie auch die Nazis mit ihren mörderischen KZs  - Schwule und Juden standen ganz unten in ihrer  KS-Sozialskala.  

Heute … da wechseln die Politiker ihre moralischen Kleider nach der täglichen Mode. Einfach ekelhaft.
 

Erinnerung - im 19. Jahrhundert wurden durch die  französische Revolution und dann mit Napoléon die Verfolgung der Schwulen abgeschafft … Frank­reich hatte ab dem 21. März 1804 ein neues Straf­ge­setz erhalten, den "Code Napoléon", in dem sexuelle Ver­hal­tens­wei­sen nicht erwähnt wurden. Es gab also kein Delikt "Sodomie" oder "Pä­de­ras­tie", im Un­ter­schied zu vielen der da­ma­li­gen deutsch­spra­chi­gen Länder.
Oscar Wilde emigrierte nach seine Verurteilung in England nach Frankreich … und nach Italien. Die Einführung des Code Napoléon hatte die Strafverfolgung der Homosexualität zum Beispiel in den italienischen Ländern abgeschafft.
 

Nur in protestantische Länder wurde bis ins 20. Jahrhundert als Kriminelle verfolgt … in USA, skandinavischen Ländern, in Benelux-Ländern, in Großbritannien und Deutschland.
Luther ließ Frauen als Hexen und schwule Männer jagen und ermorden. Das hat Tradition - bis ins 20. Jahrhundert. Und in muslimischen Ländern bis heute.

Übrigens - Wegen Sodomie und Päderastie ...

Johann Wolfgang Goethe war es, der Johannes von Müllers im Original fran­zö­si­sche Rede über Fried­rich den Grossen ins Deutsche über­setz­te. Mit ihr hatte der Gelehrte seine Be­wun­de­rung für Napoleon offen kund­ge­tan.
 

Diese Be­wun­de­rung, die er erst spät, 1806, mit der er­wähn­ten Rede for­mu­lier­te, war ver­ständ­lich: Müllers "ho­mo­se­xu­el­le Nei­gun­gen" brachten ihn immer wieder in Gefahr, "seinen Ruf oder gar seine bür­ger­li­che Freiheit zu ver­lie­ren".

Nun aber hatte Frank­reich ab dem 21. März 1804 ein neues Straf­ge­setz erhalten, den "Code Napoléon", in dem sexuelle Ver­hal­tens­wei­sen nicht erwähnt wurden. Es gab also kein Delikt "Sodomie" oder "Pä­de­ras­tie", im Un­ter­schied zu vielen der da­ma­li­gen deutsch­spra­chi­gen Länder.

So stellte der französische Code Pénal von 1810 nur noch solche Handlungen unter Strafe, die in die Rechte eines Dritten eingriffen, was zur vollständigen Legalisierung einvernehmlicher Sexualhandlungen zwischen Männern führte. 

Im Rahmen seiner Eroberungen exportierte Napoleon den Code Pénal und Code Civil in die annektierten linksrheinischen Gebiete, wo der Code Pénal noch bis zur Einführung des Reichsstrafgesetzbuches am 1. Januar 1872 beibehalten wurde, sowie in eine Reihe anderer Staaten, zum Beispiel die Niederlande, Italien und der Schweiz . 

 Auch Bayern orientierte sich am französischen Vorbild und ließ in seinem Gesetzbuch von 1813 alle opferlosen Straftaten ersatzlos fallen.

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