Donnerstag, 22. Juli 2021

21.09.2021 - Überflutungen

 Die Lügen-Kaste Politik

Das grundsätzliches Problem der öffentlichrechtlichen Medien und der deutschen Politik in der Flutkatastrophe: Sie springen rasch von der Ahnung zum Urteil und lassen den entscheidenden Zwischenschritt aus, die Information.

Das große Weltübel „Klimakrise“ hat den Vorteil für Politiker, dass es unermesslich, also abstrakt, nicht lokalisierbar und vor allem niemandem persönlich anzukreiden ist.

Ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit kommt jetzt, dass es Warnungen gab, die aber keine oder zumindest keine annähernd ausreichenden Reaktionen von Verantwortlichen hervorriefen.

Am 10. Juli bereits, also vier Tage vor der Katastrophe, gibt das European Flood Awareness System (EFAS) die ersten Warnungen an die deutschen und belgischen Behörden heraus. In den nächsten Tagen, so heißt es in der Sunday Times, lieferte EFAS minütlich detaillierte Schaubilder, die voraussagten, welche Areale die schlimmsten Schäden zu erwarten hätten.

Am 11. Juli, also drei Tage vor der Katastrophe, warnte auch der private Wetterdienst Kachelmannwetter vor Starkregen, Hochwasser und Überflutungen in Westdeutschland.

Am 13. Juli, also am Tag davor, veröffentlichte der Deutsche Wetterdienst eine „Amtliche Gefahrenmeldung“.

Das European Flood Awareness System (EFAS) warnte am selben Tag vor „extremen“ Überflutungen.

TICHY

 

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