Sonntag, 25. Juli 2021

25.07.2021- Unentbehrlich?

Als die ÖR versagten

„Am SWR, dessen Intendant Kai Gniffke in seinem Blog davon berichtet, er sei 800 Kilometer unterwegs gewesen, um die Mitarbeiter in den Studios in Trier, Koblenz und Mainz zu besuchen und sich ein Bild zu machen, wird zurückhaltend Kritik geübt. Man werde als Regionalsender auch dann vor Ort bleiben, „wenn die Karawane der überregionalen Medien weitergezogen ist“, und „den Wiederaufbau in den kommenden Jahren ganz nah begleiten“, schreibt der Intendant. Ob er damit alle überregionalen Medien meint? Wenigstens bei den Regionalen, deren Kommentierung er in Gestalt der Stuttgarter Zeitungen aufs Korn nimmt, sollte er mit dem Tritt vors Schienbein vielleicht vorsichtig sein.

Und sich, anstatt sich und seinen Sender über andere zu erheben, mit der Frage beschäftigen, die das Medienportal dwdl aufwirft: „Warum hat die Warnmeldung den SWR nicht erreicht?“ Gemeint ist die Hochwasser-Warnung des Modularen Warnsystems (Mowas) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, die, den Recherchen zufolge den SWR angeblich nicht erreicht hat, wohl aber das private Radio Energy und die Madsack-Gruppe. Dem Fehler im System sollte man dringend nachgehen. Und der SWR täte gut daran, weniger dicke Backen zu machen, es dem WDR gleichzutun und dafür sorgen zu wollen, dass sich so etwas nicht wiederholt. Stichwort: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist unentbehrlich und allen anderen überlegen. …“ FAZ

 

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