Bravo, Bravo … ein Lehrer in Eton im Einklang mit dem Ethos und den Bräuchen Etons gesprochen und publiziert … Bravo, Bravo …
Die Schule leitete den Fall an die zuständige Aufsichtsbehörde zur Beurteilung weiter. Knowland stellte sich als Märtyrer der Redefreiheit im Kampf gegen „die drastische Verengung der Debatte im Klassenzimmer“ dar und erhielt kräftige Unterstützung von Schülern, die seine Wiedereinsetzung verlangten.
Deren Protestschreiben wurde von mehr als dreitausend Unterzeichnern mit Verbindungen zur Schule bekräftigt. Eton behauptete, es gehe bei dem Streit nicht um freie Meinungsäußerung, sondern um einen Disziplinarfall. Knowland konterte sarkastisch, dass er nicht gegen das Gesetz verstoßen habe, sondern gegen „eine neue Religion mit einem aus alter Zeit stammenden Eifer, Widerspruch zu unterdrücken und Ketzerei zu ahnden“. Nun hat die Lehrerregulierungsbehörde zugunsten Knowlands entschieden. Freies Denken und robuste offene Diskussion, wie sie der Lehrer mit seinem Beitrag zu einem aktuellen Reizthema gefördert habe, stünden eindeutig im Einklang mit dem Ethos und den Bräuchen Etons. FAZ
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