Schamlose deutsche Politiker
Das, was die NZZ beschreibt, kann nicht unter Blamage subsummiert werden, sondern unter Schamlosigkeit.
Die Namen dieser deutschen Politiker der widerlichen Schamlosigkeit heißen mit Namen: Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg, Helmut Kohl, Klaus Wowereit, Franziska Giffey, Annette Schavan, Annalena Baerbock und Frank-Walter Steinmeier. Betrüger, Lügner, etc.?
Oder...
Blamiert hat sich das Wählervolk, das sich (aus Dummheit? Gleichgültigkeit? Feigheit?) die Mittel aus der Hand nehmen ließ, diese schamlosen Politikern zum Teufel zu jagen.
Wundert sich tatsächlich noch jemand?
Deutschland ist eine standeslose Gesellschaft.
Zuerst wurde der Verstand abgeschafft, dann der Anstand.
Liegt aber nicht nur an den politischen "Eliten" (ist dieses Wort dafür überhaupt noch zu gebrauchen?), sondern natürlich auch an den Wählern, denen offenbar auch schlimmste Fehltritte sonst wo vorbei zu gehen scheinen - solange es nur mit der richtigen "Haltung" passiert.
Und zur Vergabe der Haltungsnoten hat sich dabei der ÖRR selbst ermächtigt.
Das Problem ist leider systemimmanent.
Abwahl von Politikern durch Wahlprostest scheitert leider allzu oft an der Fünf-Prozent-Hürde.
Im Ergebnis gehen die Stimmen verloren und die Zusammensetzung des Bundestags variiert immer nur um ein paar Prozentpunkte.
Zumal die meisten orthodox ideologisierten Parteisoldaten ohnehin nur über die Liste ins Parlament kommen (können).
Die kann man als Wähler leider eigentlich gar nicht rauswählen. Und wenn es keine Möglichkeit zur Änderung gibt, dann braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn es immer mehr Nichtwähler gibt.
Um Gegenzusteuern bedürfte es einer Änderung des Wahlrechts, z.B. dass Wähler (wie bei der Kommunalwahl in Bayern) Kandidaten von der Liste streichen oder nach vorne Häufeln können.
Aber das
wäre dann vermutlich zu viel Einfluss des Souveräns - alle Macht soll dann doch
nicht vom Volk ausgehen. (Siehe auch NZZ)
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