Man muss in demokratischen Beschlüssen oder Meinungsumfragen nicht das Allheilmittel für den Weg aus der kirchlichen Misere sehen: Aber die Selbstverständlichkeit, mit der Franziskus voraussetzt, dass allein die Bischöfe und er selbst zu erkennen vermögen, ob ein Reformanliegen sich dem Brausen des Heiligen Geistes oder nur dem lauen Lüftchen des Zeitgeistes verdankt, wirkt aus der Zeit gefallen. Es gibt daher gute Gründe, skeptisch zu sein, dass dieser „Synodale Weg“ des Papstes zu einem Ziel führt, das über die Erweiterung des Fremdwortschatzes hinausreicht.
FAZ
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