Bei ihrem Abschiedsbesuch in Israel betont Angela Merkel erneut, dass Israels Sicherheit Teil deutscher Staatsräson sei. Niemand fragte, wie Deutschland diese Sicherheit garantieren will – angesichts der Zuwanderung von Muslimen nach Deutschland seit 2015 sowie des erbärmlichen Zustands der Bundeswehr.
...
Darf deshalb in der Domstadt Köln der Muezzin rufen? Dürfen deshalb extremistische Muslime in Berlin zu „Alu Akbar-Juden-ins-Gas“-Geschrei öffentlich tanzen – und die Polizei schaut machtlos zu? Fakten, die in Jerusalem registriert sind, aber an diesem Sonntag geflissentlich verdrängt wurden.
Eine Aussage aus Merkels Vergangenheit war während ihres Abschiedsbesuchs in Jerusalem auch in die Zukunft gerichtet. Aber auf diese Zukunft hat sie keinen Einfluss mehr: „Israels Sicherheit ist deutsche Staatsräson.“ Niemand fragte, wie Deutschland diese Sicherheit überhaupt garantieren könnte. Die Wehrpflicht ist unter Merkels Ägide abgeschafft, die Bundeswehr befindet sich in einem erbärmlichen Zustand, Landesverteidigung ist zu einem inhaltsleeren Begriff gediehen, für die Masse der Jugend gar ein Unwort. Zum Glück benötigt Israel keine Soldaten aus Berlin, wie die letzten 73 Jahre eindrucksvoll beweisen.
Dann traf Merkel auch noch Unternehmer der erfolgreichen israelischen High-Tech-Branche und erfuhr dabei, dass in den ersten neun Monaten dieses Jahres 17,5 Milliarden US-Dollar weltweit in israelische Start-Ups geflossen sind. Und wie schaut es in Deutschland aus? Kasper Rorsted, Adidas-Vorstandsvorsitzender, hat diese Frage aktuell beantwortet: „Bei der Digitalisierung sind wir in Deutschland nirgendwo, das haben wir in der Pandemie gesehen. Viele Kinder haben keinen Unterricht bekommen. Bei der Bildung und Digitalisierung hat die Regierung Merkel über drei Perioden komplett versagt“ (NZZ 9.10.21).
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen