Erinnerungen - das sind Historie
Die Kinder, Enkel, Urenkel von einem Mörder - sind keine Verbrecher und Sünder … wahrlich.
Dieser NZZ-Artikel ist pervers … weil alles Heuchelei in den Argumenten ist. Weil es nicht um die Erinnerung geht, sondern um eine Schuldzuschreibung aus der Kapital geschlagen werden soll. Weil die Schuld Wiedergutmachungsgelder begründen soll, z. B. an Ex-Kolonien. Heuchelei ist es deshalb, weil nicht die Täter Sühne leisten und weil nicht die Opfer die Sühneleistung erhalten.
Die Enkel, Urenkel und Ururenkel der Opfer, die oft selbst Täter waren, und die Enkel, Urenkel und Ururenkel der Täter, die oft selbst Opfer waren, schulden einander nichts. Sie haben sich nie etwas geschuldet.
Weil es keine Sippenhaftung und keine Erbsünde gibt. Und wenn doch, dann hat jeder eine Erbsünde zu tragen und die Schuld hebt sich gegenseitig auf. Weil jeder ist mit Kain verwandt.
Meine jüdischen Freunde definieren sich nicht als Holocaust-Opfer, sondern als freie, wehrbereite Soldaten gegen Diktaturen und als bewusste Juden… ich hoffe, dass junge Deutsche bzw. Europäer genauso denken und handeln wir die jüdischen Freunde ……
NZZ: „Der postkolonialistische Angriff auf Deutschlands Holocaust-Gedenken ist heuchlerisch – Erinnerungskultur ist nicht verhandelbar - Die Deutschen würden an der Vorstellung des Holocaust als Zivilisationsbruch festhalten, um von kolonialen Verbrechen abzulenken, wird behauptet. Die Argumentation ist ein Vorwand. Sie hat Deutschlands Loyalität gegenüber Israel im Visier. …“
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