Dienstag, 3. August 2021

02.08.2021 - Regierung lügt?

 Geimpfte stecken an

Die Zahl der Menschen, die sich trotz vollständiger Impfung mit dem Coronavirus anstecken, steigt. Doch tatsächlich geht es dabei immer noch um sehr wenige Fälle. Trotzdem wird darüber neuerdings wieder heiß diskutiert.

Eigentlich ist die ganze Geschichte keineswegs neu. Impfdurchbrüche, also Ansteckungen bei vollständig geimpften Menschen, traten schon in den Studien für die Zulassung der Vakzine auf. Zwar erkrankten zum Beispiel in der Phase-III-Studie mit Comirnaty ungeimpfte Versuchspersonen mit 20-mal höherer Wahrscheinlichkeit an Covid-19 als doppelt Geimpfte, doch damit war schon direkt zu Beginn der Impfkampagne klar, dass die Impfung keinen vollständigen Schutz bietet.

Lange hat das niemanden gestört. Doch nun sind die Impfdurchbrüche wieder in der Debatte angekommen. Das liegt zunächst einmal daran, dass immer mehr Leute geimpft sind, und damit gibt es auch immer mehr infizierte Geimpfte - der Effekt wird schlicht sichtbarer. Von allen, die in den letzten drei Wochen eine symptomatische Infektion hatten, waren laut Daten des RKI in Deutschland etwa 17 Prozent doppelt geimpft. In Großbritannien waren es Mitte Juli etwa 15 Prozent der Neuinfektionen, in den USA sind es laut Schätzungen etwa 20 Prozent. Doch Statistik und Aufmerksamkeit sind nicht die einzigen Gründe dafür, denn Impfdurchbrüche sind tatsächlich häufiger als zuerst gedacht. ... FOCUS

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